Die Mitglieder des Vereins Seifersdorfer Thal können sich über eine Spende in Höhe von 2000 Euro freuen, die als Beitrag zur Beseitigung von massiven Sturmschäden im Landschaftsgarten Seifersdorfer Tal gedacht ist.
Der Tornado, der in Teilen Sachsens am Pfingstmontag 2010 verheerende Schäden hinterließ, hat auch im Seifersdorfer Tal bei Wachau eine Schneise der Verwüstung gezogen. Das Seifersdorfer Tal wurde beginnend im Jahr 1781 von Hans Moritz Graf von Brühl und seiner Frau Johanna Christina Margarethe zu einem beeindruckenden Landschaftsgarten umgestaltet. Diesem Erbe widmet sich heute der Verein Seifersdorfer Thal e.V. in ausschließlich ehrenamtlicher, bürgerschaftlicher Arbeit. Viel wurde in den vergangen Jahren durch das Engagement der Vereinsmitglieder im Landschaftsgarten bewegt, das Tal wieder zu einem Anziehungspunkt für zahlreiche interessierte Besucher gemacht. Um so größer das Entsetzen als nach Durchzug des Wirbelsturms die immensen Schäden offenbar wurden.
Holger Zastrow, Vorsitzender des Vereins FDP hilft, erklärte deshalb auch zur Übergabe der Spende: „Mit der Unterstützung des `Seifersdorfer Thal e.V.´ helfen wir bewusst einem Verein, dessen Arbeit fast ausschließlich ehrenamtlichen, bürgerschaftlichen Charakter trägt und der sonst kaum von öffentlichen Geldern profitiert. Ein Ereignis wie die Tornado-Katastrophe vom 24. Mai trifft den Verein deshalb besonders hart, da Versicherungsleistungen, wenn überhaupt, hier nur in geringem Umfang greifen. Wir hoffen deshalb, dass die Spende nicht nur einen Beitrag zu Bewältigung der Schäden leistet, sondern für die Mitglieder des Vereins auch eine kleine Motivation zur Fortsetzung ihrer wunderbaren Arbeit im Seifersdorfer Tal ist.“
Bei der Spende des FDP hilft e.V. handelte es sich um einen sogenannten Matschtisch mit Wasserrad im Wert von 691 Euro für den Außenspielbereich der Einrichtung. Mit dem Tisch wurde eine kleine Anlage vervollständigt, an der Kinder spielerisch die unterschiedlichen Eigenschaften der Elemente Wasser und Sand kennenlernen können.
Die Gestaltung und Entstehung des neuen Krabat-Spielplatzes in Kamenz ist dem großen Engagement einer Bürgerinitiative mit Unterstützung der Ortsgruppe des Kinderschutzbundes und dem Verein Metamorphose Kunst in Kamenz e.V. zu verdanken. FDP hilft unterstützte dieses Engagement mit einer Sachspende im Wert von 1500 Euro - einer Sitzgruppe mit einer überlebensgroßen Holzskulptur Krabats, der Schweine tanzen lässt. Fünf Schweine bilden die Sitzgelegenheiten. Der Sage nach ist der vorbeikommende König von den verzauberten Schweinen so beeindruckt, dass er den Zauberer mit an seinen Hof nimmt. Das Figurenensemble bildet den Blickfang auf dem Gelände des Spielsplatzes. Schöpfer ist der Rabenauer Bildhauer Olaf Klepzig.